PRESSE: Stahnsdorf: Schlechte Straßen und Gehwege

18.03.16 von Redaktion MAZ

Stahnsdorf.  Die Sonne schien und die Stimmung war gut am späten Mittwochnachmittag im Jugendzentrum „Clab“. Rund 70 vorwiegend Ältere, waren zum Podiumsgespräch „Sozialpolitik für Jung und Alt in Stahnsdorf?“ mit den vier Bürgermeisterkandidaten gekommen. Veranstalter waren die Akademie „2. Lebenshälfte“, der Seniorenbeirat Stahnsdorf und der „Clab“. Schärfer wurde der Ton, als die Zeit für die freundlichen Vorstellungen von Beatrice Daun (SPD), Thomas Michel (Bündnis 90/Die Grünen), Daniel Mühlner (CDU) und Amtsinhaber Bernd Albers (Bürger für Bürger) vorbei war. Moderator Conrad Wilitzki wollte weder „Alt gegen Jung ausspielen“ und sicherte ein stringentes Zeitregime. Dennoch sackte das Thema Jugend oft hinter anderen Ortsproblemen ab.

[...] Der CDU-Kandidat will, dass die Verwaltungsspitze mehr „dienenden Charakter“ habe und auch umsetze, was die Vertreter beschlossen haben. Die Retourkutsche kam von einer Stahnsdorferin, die seit Jahren das Geschehen verfolgt. Sie riet, „ nicht den Bürgermeister, sondern die Gemeindevertretung neu zu wählen“. Denn die jetzige sei „nicht in der Lage, den Bürgermeister bei den gemeinsamen Anliegen der Bürger zu unterstützen“. Der Grüne räumte ein, dass die „Gemeindevertretung nach außen schon einen merkwürdigen Eindruck macht“. Ihn hatte man im Bekanntenkreis gar gefragt, warum er sich das „im Haifischbecken dieser Gemeindevertretung antun“ wolle. Michel ist der eher ausgleichende, ruhige Typ.

 

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Quelle: C. Krause

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Bürgermeisterwahl