17.01.2016

Neujahrsempfang und Wahlkampfauftakt

Der bündnisgrüne Basisverband Stahnsdorf hatte zum Neujahrsempfang geladen und Thomas Michel als Bürgermeisterkandidat hat dabei den Wahlkampf eröffnet.
Seine Grundaussage dabei war, dass es einer insgesamt gut gehenden Gemeinde noch besser gehen könnte, wenn sie nach einem freiraumorientierten Leitbild arbeiten würde und auch die Verwaltung besser organisiert und stärker wirksam wäre. Der Grundsatz müsse sein, erst das „Grün“ der Gemeinde zu sichern und zu gestalten, ehe man auf geeigneten Restflächen über weitere Bebauung mit bezahlbarem Wohnraum für junge Erwachsene und Senioren nachdenken kann. Bewahrung und Gestaltung von dörflichem Charakter quartiersbezogen sieht Thomas Michel als wichtige Aufgabe in der weiteren Siedlungsentwicklung an, weil man sich in den vergangenen zwei Jahrzehnten dem in Stahnsdorf nicht gestellt hat.
Neben schrittweisen Verbesserungen im Fuß- und Radverkehr sieht er die Bahnanbindung der Gemeinde an. Wenn es denn die nun knapper werdenden Regionalisierungsmittel überhaupt ermöglichen, sollte der Standort eines S-Bahnhaltes hinter der Ruhlsdorfer Straße überdacht werden. Für die Region bringt er die Stammbahn als Träger einer Mehrsystemlösung Beelitz – Kleinmachnow in’s Spiel. Das Bussystem TKS in den ländlich geprägten Orten Schenkenhorst und Sputendorf durch einen Bürgerbus zu ergänzen hält er für denkbar, wenngleich es aber auch andere Möglichkeiten gäbe. Trotz aller geplanten Straßenneubauten sieht er aber nicht gelöste Probleme an Knotenpunkten wie dem Stahnsdorfer Hof.
Insgesamt hat Thomas Michel beim Neujahrsempfang folgende 10 Punkte als seine Schwerpunkte für die spätere Arbeit als Bürgermeister genannt:
1. Bürgerbeteiligung in den Entscheidungsprozessen so viel wie möglich leben
2. Gemeindeverwaltung festigen und neu strukturieren
3. Flächennutzungsplanung von einer siedlungsgeprägten zu einer freiraumgeprägten und zukunftsfähigen Zielstellung neu orientieren
4. Siedlungsentwicklung mit Quartierskultur für die Identitätsstiftung fortführen
5. Bahnanbindung als Muss für eine zukunftsfähige Gemeinde forcieren. Dabei aber entweder mit zwei Bahnhofsstandorten denken oder mit einem zentraleren S-Bahn-Halt und einer regionalen Mehrsystembahnlösung bis zur Schleuse. Sonstige Verkehrsinfrastruktur an Fußgängern, Radfahrern und am Siedlungsgefüge orientieren
6. Kleinere Wohnstandortentwicklung senioren- und familiengerecht preisgünstig gestalten.
7. Gewerbeansiedlung im mittelständischen Bereich aktiv betreiben; Tourismus in Stahnsdorf beleben

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